Schmalhans

Eine Lebensgeschichte in Stock Footage

Dieser Werbespot von BBDO für Getty Images erzählt – wie der Titel schon andeutet – die Lebensgeschichte zweier Menschen, die natürlich letztendlich zusammenkommen und eine Familie gründen. Irgendwie bin ich immer fasziniert von Stock Footage, weil diese Bilder mit solch extremen Klischees spielen (müssen?), um eine zentrale Aussage rüberzubringen. Ein wenig so, als sei expressives Stummfilm-Schauspiel in dieser Sparte konserviert worden.

(via 22 words)

Passend dazu auch dieses wunderbare Musikvideo von Keith Schofield für Darwin Deez:

12 Years of DFA: Too Old To Be New, To New To Be Classic

Ich weiß ja auch nicht wie man dieser blöden Red Bull Music Academy gegenüber stehen soll. Eigentlich finde ich ja sowohl das Getränk als auch das Image und somit jeden Output der österreichischen Brause eklig. Aber allein die Tatsache, dass viele Menschen, die sehr gute Musik machen, von denen Geld bekommen für das, was sie tun, ist ja irgendwie toll.

Oben jedenfalls seht ihr eine sehr gute Geldanlage. Die knapp 15-minütige Doku zeichnet eine kleine Geschichte des DFA-Labels und tut das auf wunderbar fluffig anzuschauende Weise. Nettes Archivmaterial und Statements der DFA-Künstler schalten sich immer wieder zwischen die Interviews mit James Murphy und Tim Goldsworthy. Insgesamt sehr schön und nicht nur was für Fanboys/-girls.

(via booooooom)

Langes Wochenende

Was gibt’s besseres um seinen 200. Post zu feiern als ein tiefenentspanntes, Möhrchen essendes Faultier. Genau: ein tiefenentspanntes, Möhrchen essendes Faultier, das Chewbacca heißt!

(via kfmw)

My Face Is In Space

My Face Is In Space

Tom Jobbins, von dem dieser wunderbare Kurzfilm stammt, hat bei mir allein schon wegen des Themas gewonnen. Die Vorstellung, dass da draußen eine Metallkiste mit einer goldenen Platte rumfliegt, die Aliens die Besonderheiten der Menschheit schmackhaft machen soll, ist einfach seltsam faszinierend.

In der Voyager-Raumkapsel, heute in ihrem 36. Missionsjahr und gerade den Rand unseres Sonnensystems überschritten, befinden sich eben auch Fotos. Auf einem ist Larry zu sehen, dessen Geschichte Jobbins mit viel Liebe zum Detail zusammenspinnt.

(via curious brain)

Bei 90er Songs verhört

Was großen Quatsch angeht, ist Pleated Jeans immer vorne dabei. Der Typ, der die Seite betreibt ist einfach verdammt lustig. Seien es 90’s Misheard Lyrics oder seine tolle „Better Names for Things“-Reihe (hier „according to my cousin“ oder hier „according to my mum“). Deshalb war’s auch mal Zeit, dass er auf diesem Blog auftaucht.

Bananenbillardtisch

Banana Pool 1

Banana Pool 2

Auf die Idee muss man erstmal kommen: Cleón Daniel hat sich einen Billardtisch in Bananen-Form gebastelt. Wobei gebastelt noch deutlich untertrieben ist – das Ding sieht ganz fantastisch aus.

Alle Bilder: ©Cléon Daniel
(via laughingsquid)

Was die Omas der Welt kochen

Auf der Suche nach traditionellen Rezepten unterschiedlicher Teile der Welt, schaut der italienische Fotograf Gabriele Galimberti dutzenden Omas in die Töpfe. Auf den Bildern seiner Fotostrecke „Delicatessen with love“ präsentieren sich die Köchinnen im gesetzten Alter stolz vor ihren Kreationen.

Von Lettland bis Argentinien fächert sich ein wunderbar leckeres Spektrum an Gerichten auf, die von Galimberti schick in Szene gesetzt wurden. Und auch die eigene Großmutter darf nicht fehlen: Die 80-jährige Marisa Batini lässt sich fröhlich vor ihren Mangold-Ricotta-Ravioli ablichten (s.o.).

(via fuckyouverymuch)

Google-Doodle für Saul Bass

Google bzw. der Designer Matthew Cruickshank spendieren dem legendären Saul Bass ein Doodle zum 93. Geburtstag.

Bass ist besonders für seine Designs für diverse Hitchcock-Poster und -Titelsequenzen bekannt geworden. Schaut man sich mal ein wenig im Netz um, zeigt sich, dass sich seine Entwürfe ungebrochener Begeisterung erfreuen. Zahlreiche Remixe und Tribute-Artshows stehen seiner Kunst Zeuge.

Saul Bass auf schmalhans.net:

http://schmalhans.net/2012/04/19/the-art-of-film-tv-title-design/

http://schmalhans.net/2012/05/16/mad-men-x-saul-bass/

Punkrock zum Sonntag

Es ist Sonne, hier geht’s auch weiter und überhaupt is‘ zu wenig Punkrock. Gar nicht, anscheinend. In letzter Zeit sind mir immer wieder mal gute sommerlich-schrammelige Bands zu Ohren gekommen. Deshalb hier mal ein Punkrock-Post, so.

Vor allen/m und am zahmsten: Palma Violets

Howler:

BLEACHED:

Wavves haben zumindest in den USA ein neues, schönes Album. Weniger strandig, weniger No Wave, aber nicht schlecht:

Und Mudhoney sind wieder da – einfach so:

Indian Wells – Wimbledon 1980

Absoluter Pflichtguck ist dieses Musikvideo von Valentina Dell’Aquila. Hier findet man die ganze Palette an 80er Jahre Tennisstars, -videogames und Moderatorenstimmen, die auf diese ganz besondere Tennis-Art gedämpft sprechen. Tolle Retroüberblendungen oder Verpixelungs-Effekte tauchen ebenfalls in für mich zufridenstellender Masse auf (häufig!). Der Sound ist auch nicht gerade schlecht, wenngleich die Faszination meiner Sehnerven die meisten Kapazitäten meines Hirns beansprucht. Trotzdem sollte man auf jeden Fall Indian Wells im Ohr behalten.

(via kfmw)